Nächster Slam am 27.10 um 20 Uhr im Foyer des Theaters Augsburg, Thema Spiel(en)

Wie faszinierend das Thema ist, merkt Ihr dann, wenn Ihr für einen Moment darüber nachdenkt, was spielen eigentlich ist. Kinder spielen, Erwachsene spielen Fußball oder im Orchester. Aber warum spielen wir? Welche Funktion hat es? Worauf erstreckt es sich? Welche Rolle spielt es im Leben und in der Gesellschaft?
Vorverkauf über das Theater Augsburg! Bitte beachten! Wir freuen uns auf Euch!

Artikel Philosophische Praxis

Philosophische Praxis

Philosophy Slam von Gerhard Hofweber

Der Philosophy Slam bringt Philosophie auf die Bühne und macht so lebendiges, authentisches philosophisches Denken für ein Nichtfachpublikum erlebbar. Im Folgenden möchte ich erläutern, was sich hinter dem Konzept verbirgt, einige Gedanken zur Idee, der Umsetzung, dem aktuellen Stand ausführen und einen kurzen Ausblick auf die Zukunft geben.

Die Idee

Die Idee des Philosophy Slams entstand 2007 als ich akademischer Rat an der Universität Augsburg war. Im Rahmen eines Philosophie- Stammtisches saß ich mit einigen Studenten zusammen. Es wurde sehr intensiv über diverse philosophische Themen diskutiert. Ich fand die geäußerten Gedanken gut und spannend und dachte mir, es sei doch schade, dass niemand außerhalb dieses Kreises je davon erfahren würde. Damit dies geschehen könne, bedürfte es eines Rahmens, in welchem Philosophierende ihre Gedanken einer Öffentlichkeit zugänglich machen und so einem Publikum die Faszination dieses Prozesses vermitteln könnten. Damit war die Idee des Philosophy Slams geboren.

Der Philosophy Slam bietet allen, die ernsthaft, leidenschaftlich und authentisch philosophieren eine Bühne, ihre Gedanken vor einem Publikum zu präsentieren, wohl wissend, dass es sich bei dem Publikum nicht um Fachleute handelt. Das Motto für den Slam lautet dabei: „Ring um Wahrheit!“. Damit soll ausgedrückt sein, dass die Wahrheit nicht etwas fertig Gegebenes ist, sondern etwas, um das gerungen und das errungen werden muss. Dieses Ringen macht einen wesentlichen Teil des Philosophierens aus und die Faszination desselben erschließt sich auch Leuten, welche nicht professionell Philosophie betreiben.

Das Konzept

Für die Umsetzung des Philosophy Slams entwickelte ich zusammen mit Studierenden (wobei insbesondere Izabela Zerebjatjew und Severin Lux zu nennen sind) ein Konzept.  Danach treten fünf oder sechs Slammer der Reihe nach auf die Bühne  und tragen ihre philosophischen Gedanken vor. Anders als beim Poetry Slam kommt es beim Philosophy Slam weder auf Sprachrhythmik oder Sprachmelodie noch auf die Performance an, sondern allein auf den Inhalt des Gedankens und auf die Authentizität des Slammers. Der Philosophy Slam sollte keine Bühne für Selbstdarsteller bieten, sondern für ernsthaft Denkende. Freilich ist dies ein schmaler Grat und manchmal vermischen sich auch die beiden Elemente. Ich werde später dazu ein paar Beispiele liefern.

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„Das schöne Kind“ von Gerhard Hofweber

Hier der Artikel über Hofwebers neu erschienenes Buch „Das schöne Kind“

Danke an Alois Knoller von der Augsburger Allgemeine!

PHILOSOPHIE

Tritt ins Licht!

„Das schöne Kind“ von Gerhard Hofweber weiß vom Weg zu einem besseren Leben

Ein Philosoph erzählt. „Das schöne Kind“ heißt die Figur, die Gerhard Hofweber, der Erfinder des Augsburger Philosophy Slams, in Anlehnung an Saint-Exuperys kleinen Prinzen erfunden hat. Das Kind stellt kluge Fragen und will die Wahrheit des Menschen genau ergründen. „Dieses Buch bedeutet mir viel, weil es alles, was ich in 25 Jahren erkannt zu haben glaube, in literarischer Sprache wiedergibt“, sagte Hofweber bei der Präsentation im Textil- und Industriemuseum.

Menschen haben die Wahl, wohin ihr Leben abzielen soll. Sie treffen eine Grundentscheidung im Streben nach Glück. An diese Kreuzung gelangt auch das schöne Kind und der dortige Wächter klärt es auf, was es mit den drei Pforten, die hier abgehen, auf sich hat. Der Weg zum Besitz werde am häufigsten eingeschlagen, aber selten stelle sich auch innerer Reichtum ein, der für wirkliches Glück unabdingbar wäre. Also raffen sie immer mehr auf ihrer verzweifelten Suche. Tückisch verlaufe auch der Weg, seine Fähigkeiten zu entfalten. Denn die Menschen seien sich selbst ein schrecklicher Richter. „Sie glauben, sie müssten perfekt sein“, denn so wie sie sind, glauben sie, nicht liebenswert zu sein. Und sie verbittern, weil sie nicht die ersehnte Liebe bekommen. Doch Gerhard Hofweber schlägt in seiner Erzählung noch einen dritten Weg vor: den zu sich selbst, zum eigenen Menschsein in aller Begrenztheit.

Solche fast religiösen Wendungen gibt es oft im Buch „Das schöne Kind“. In guter Philosophenmanier macht Hofweber den Begleiter zu einem besseren Leben. Tritt über die Schwelle, tritt ins Licht!, lautet sein Appell an den Leser. Eine Hinkehr zum Eigentlichen sei immer möglich. Allerdings erfordert sie den Mut, Zwänge hinter sich zu lassen und aus dem Hamsterrad auszusteigen. „Als Inspiration für die Tiefendimension des wahren Menschsein“, schrieb der Autor ins Buch.

Hofwebers schönes Kind hört nämlich das Wimmern und Weinen des inneren Kinds in jedem von uns, das aus einem zerrissenen Herzen dringt. Denn die meisten Menschen wollen es zum Schweigen bringen und ihren Schmerz durch Äußerliches heilen, anstatt ihr inneres Kind ganz fest in den Arm zu nehmen. Ob man diesen pastoralen Tonfall mag, ist eine Frage, die sich der Leser selbst beantworten muss. Dass zweifellos einige Wahrheit in Hofwebers Erzählungen steckt, wird man spätestens mit zunehmender Lebenserfahrung erkennen. Der Autor profiliert sich als ehrlicher Lebensberater, dem die Philosophie den Blick schärft für die modernen Lebensrealitäten.

128 Seiten, Belka Verlag, 19,70 Euro. http://das-schoene-kind.de

Hier als Word-Dokument: Das schöne Kind: Zeitungsartikel

Philosophy Slam am 25.06. in Bamberg!

Am 25.06. wird der Slam in Originalversion in der Freimaurerloge in Bamberg stattfinden. Beginn ist um 19:30. Außerdem wird Dr. Gerhard Hofweber aus seinem Buch „Das schöne Kind“ vorlesen.

Wir suchen noch Slammer, wer hat Lust aufzutreten?

Bild Location

Dr. Gerhard Hofweber präsentiert: „Das schöne Kind“

Das schöne Kind

Vor dem Philosophy Slam am 18. Juni im tim in Augsburg präsentiert Dr. Gerhard Hofweber bei seiner exklusiven Buchpremiere ab 18.30 Uhr sein neues Buch „Das schöne Kind“. Mit diesem Werk macht der Philosoph die Quintessenz seines Denkens der Weltöffentlichkeit zugänglich .

Der Eintritt zur Buchpremiere ist frei.
Ein philosophisches Highlight, das ihr auf keinen Fall verpassen dürft!
Weitere Infos hier

 

Eröffnung der Ausstellung KUNST|STOFF im tim

Ankündigungsbild

Ankündigungsbild

Am Donnerstag, den 21.05., fand die Eröffnung der Ausstellung KUNST|STOFF im Textilmuseum in Augsburg statt. In diesem Kontext wird auch der nächste Philosophy Slam am 18.06 stattfinden.

Ein Kunstwerk der Ausstellung: der vollends in Strick eingehüllte Panzer des Typs Leopard 1 aus Dresden. Als Aufruf zum Frieden wurde er vor 2 Jahren  in einem Gemeinschaftsprojekt „eingekleidet“. Nun steht dieser Panzer vor dem tim. Hier auf dem Bild von links nach rechts: Dr. Gerhard Hofweber, Sabina Hüttinger, die 2 Künstlerinnen Kristina Krömer und Barbara Niklas, und Dr. Karl Murr, Leiter des tim.

Wir freuen uns sehr, dass wir den nächsten Slam am 18.06. im tim abhalten dürfen!